Völkerverständigung

Über uns wurde in der StadtZeitung geschrieben:

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Fest der Völkerverständigung:

"Es lebe die Toleranz"

Deutsche und ausländische Vereine feiern mit Feuerwerk

(maf) Eine kleine Kostprobe gab es schon vorab. Bei der Pressekonferenz zum Fest der Völkerverständigung verwandelten Merly Miranda Munoz und Carlos Arizala vom Salsa-Orchester "La Mafia Latina" und die Gruppe "Raduga" der deutsch-ukrainischen Gesellschaft den Besprechungsraum des Renaissance-Hotels in einen Tanzsaal. "Live" zu erleben sind die Künstler am Samstag, 30. Juni, wenn 50 deutsche und ausländische Vereine und Organisationen von 11 bis 23 Uhr gemeinsam auf der "Weltbühne" Marktplatz feiern. Was vor 23 Jahren begann, ist fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungsreigens und lockt rund 20 000 Besucherinnen und Besucher. "Es lebe die Toleranz", so Bürgermeister Harald Denecken, der die Schirmherrschaft übernommen hat und diesen "internationalen Tag" nicht missen möchte.

Die Gäste erwartet Kultur und Kulinarisches. Und das in einer unvergleichlichen Vielfalt. Über 20 Beiträge von Tanzformationen, Chören und Musikgruppen haben die Veranstalter gezählt, ganz zu schweigen von den Gaumenfreuden aus aller Herren Länder. Für die Kleinen wird eine Hüpfburg aufgebaut. Und wer danach neue Energie braucht, kann sich beim Stand des Büros für Integration kostenlos eine Banane oder einen Apfel abholen. Premiere hat das Projekt "Mit gemeinsamen Werten Grenzen überwinden" unter der Regie von Lilja Jeridi-Ramacher. Kinder der indischen Tanzschule in Karlsruhe führen nach den Eröffnungsansprachen einen in ihrer Heimat nur bei besonderen Anlässen gezeigten Segnungstanz auf und überreichen ihren Lehrern und anderen Zuschauern Blumenketten als Glücksbringer. Dieser Akt sei eine Liebeserklärung an die neue Heimat und ein Dankeschön der Migrantinnen und Migranten an die Stadt Karlsruhe, erklärte Ideengeberin Lilja Jeridi-Ramacher. Gekrönt wird das Fest der Völkerverständigung zum Abschluss mit einem Feuerwerk - eine Neuerung, die Susanne Hilz-Wagner vom Festausschuss eingeführt hat.

 


Im Programm von Südstadtfestival stand:

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Die Kinderensemble der Tanzgruppe "Raduga" (Regenbogen) eröffnet das Südstadtfestival 2006 mit ukrainischer Folklore. Schillerndbund, wie der Name der Gruppe, sind auch die selbstgeschneiderten Kostüme.

Einstudiert wurde das Programm mit der Choreographin und Tanzlehrerin Tetyana Kiyko von der Deutsch - Ukrainischen Gesellschaft e. V.

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